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Was wollen wir nicht alles über (berühmte) Menschen wissen! Aber unser Wissen ist allenfalls Stückwerk, und Gott stellt das Bisschen sogar noch auf den Kopf. Nach seiner Art und Weise will Gott uns „berühmt“ machen, wenn wir „in Christus Jesus“, dem Erlöser, sind:

© Foto: Mark Pellegrini - CC BY-SA 2.5
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1 Kor 1,26 - 31

26 Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, 27 sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. 28 Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, 29 damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. 30 Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. 31 Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

Seitwert


© Foto: SJ-Bild
IHS sind die drei griechischen Buchstaben jota, eta und sigma. Sie sind die Abkürzung für Jesus. Dieses Bild ist aus der Wohnung des heiligen Ignatius von Loyola in Rom.


Who's Who

Wenn eine berühmte Filmschauspielerin 90 wird, dann werden in den Nachrichten ihre wichtigsten Rollen aufgezählt, bei einem Sportler seine größten Siege, bei einem Schriftsteller seine meistgelesenen Bücher.

Was würden Sie über Ihren besten Freund oder einen geliebten Menschen erzählen, wenn Sie ihn oder sie spontan für andere beschreiben sollten? Was sollten andere unbedingt über diesen Menschen erfahren?

Die vier Evangelien in der Bibel sind voll von Erzählungen über Jesu. Seinen Freunden und deren nachfolgenden Generationen war es wichtig, Jesu Geschichte und seine Botschaft festzuhalten, damit der Nazoräer und sein Werk nicht in Vergessenheit geraten. Und das ist den Autoren ja eindeutig gelungen, sonst würden wir Heutige nicht unser christliches „Credo“ (Gotteslob Nr. 3,4) sprechen können.

Im Unterschied zu den Evangelien tut sich mitten im „Apostolischen Glaubensbekenntnis“ aber sozusagen eine zeitliche Lücke auf. Zwischen GEBOREN VON DER JUGNFRAU MARIA und GELITTEN UNTER PONTIUS PILATUS tauchen die gut dreißig Lebensjahre Jesu zwischen Betlehem und Golgota nicht auf.

Mit dieser „zeitlichen Lücke“ möchte ich Sie heute zu einer Besinnung einladen:

1) Versetzen Sie sich in die Zeit Jesu, in die Landschaften, die Dörfer und Häuser Israels. Welche Geschichten fallen Ihnen spontan aus den Jahren des öffentlichen Wirkens Jesu ein, angefangen mit seiner Taufe am Jordan? Was würden Sie Ihrer muslimischen Nachbarin oder ihrem fünfjährigen Enkel gerne vom erwachsenen Jesus erzählen wollen? Versuchen Sie mit Ihren eigenen Worten einige Aussagen über Jesus zu machen, die Ihnen aus der Bibel einfallen über sein Handeln, Denken, Reden und Fühlen: Jesus hat … Jesus konnte … Jesus war … Jesus wollte … Jesus sagte … Jesus … Vielleicht möchten Sie die eine oder andere Bibelstelle auch genauer betrachten?

2) In einem weiteren Schritt treten Sie aus den biblischen Szenen heraus und kommen zu sich selbst: Was bedeutet Jesus Christus Ihnen persönlich, ja, Ihnen ganz persönlich? Wo bzw. wie ist Er Ihnen am nächsten? Welche Namen und Attribute, welche Eigenschaften schreiben Sie ihm ganz persönlich zu?

3) Vielleicht möchten Sie über Ihre biblischen und persönlichen Entdeckungen mit Jesus oder mit Gott „ins Gespräch“ kommen? Etwas aufschreiben? Suchen Sie sich dazu einen ruhigen Platz in einer Kirchenbank, zu Hause oder in der Natur. - Am Ende sprechen Sie noch einmal bewusst das Glaubensbekenntnis, ggf. mit Ihren wichtigsten „Einfügungen“.

Wer ist Jesus? - Wir stoßen auf ungezählte Antworten durch Bibel, Lehre und Tradition. Gott sei Dank! Viel tiefer noch hat jeder in Christus Eingetauchte – nein, IST jeder in Christus Eingetauchte eine Antwort. „Unverkennbar seid ihr ein Brief Christi“, schreibt der Apostel Paulus, „ausgefertigt durch unseren Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern – wie auf Tafeln – in Herzen von Fleisch.“ (2Kor 3,3)

Ich wünsche uns allen das Vertrauen, ein Brief Christi ZU SEIN, nicht erst zu werden, ein Brief, der von Ihm und Seinem Wirken erzählt bis heute. Dafür brauchen wir kein Hollywoodstar sein und keinen Bestseller schreiben und auch keine Goldmedaille in Skispringen tragen.

Aber Gott unsere krummen Linien hinhalten, darauf kommt es an. Denn darauf will er bevorzugt schreiben.

Herzlich grüßt Sie
Marlies Fricke (GCL)

8.Februar 2017

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