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Hier ist die Geschichte, die so bekannt ist, dass sie uns nicht mehr so unglaublich vorkommt, wie sie ist. Gott kommt entgegen. Gott liebt den Sünder. Er läuft ihm entgegen. Er will, dass er lebt und glücklich ist und dass er heimfindet. Freuen Sie sich mit dem Vater. Bitte bleiben sie nicht an der Seite stehen, sondern singen und tanzen und feiern Sie mit.

Lk 15 1 Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.

2 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.

3 Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:

11 Ein Mann hatte zwei Söhne.

12 Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.

13 Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

14 Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht.

15 Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.

16 Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und ich komme hier vor Hunger um.

18 Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

19 Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.

20 Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

21 Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

22 Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an.

23 Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.

24 Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

25 Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.

26 Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.

27 Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.

28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.

29 Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.

30 Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

31 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.

32 Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

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(c) Marja Flick-Buijs


Unglaublich

Ein Mann schreibt aus dem Gefängnis an seine Frau nach Haus. Er hat seine Strafe fast abgesessen. Drei lange Jahre. Bald kommt er heim. Aber er ist unsicher. Wird ihn seine Frau aufnehmen? Liebt sie ihn noch? Es wäre verständlich, wenn sie sagt: „Nein, nach Deinem Verhalten nicht mehr.” Er macht ihr im Brief einen Vorschlag: „Wenn Du mich noch willst, dann binde doch ein gelbes Band um die alte Eiche bei der Bushaltestelle. Wenn ich kein gelbes Band sehe, dann bleibe ich im Bus. Dann weiß ich, es ist es aus. Ich nehme alle Schuld auf mich und fahre einfach weiter. Ich weiß, ich habe die Fehler gemacht. Ich habe dafür bezahlt. Aber ich muss wissen, ob Du noch für mich da bist. Bitte gib mir ein kleines Zeichen! Binde ein gelbes Band um die Eiche!“

Der Mann ist jetzt auf dem Weg heim. Er sitzt im Bus. Er fährt die vertraute Strecke. Er ist furchtbar aufgeregt. Was wird sein? Ein Band oder kein Band? Er kennt den Busfahrer und bittet ihn: „Sag mir doch Bescheid, ob Du an der alten Eiche ein gelbes Band siehst. Ich halte es nicht aus. Ich mach lieber die Augen zu.“

Es kommt die alte Eiche. Nicht nur der Busfahrer, alle im Bus rufen: „Was ist denn das? Hunderte von gelben Schleifen an der alten Eiche!“

Und an dieser Stelle kommen mir die Tränen. Immer! Ihnen auch? Schon bei der Vorstellung, so etwas zu erleben. Eine solche Überraschung von Vergebung, von Liebe - nicht ein Band, nein, hunderte! Und sie rufen mir zu: „Ja, ja, ich will dich! Ja, ja, ich erwarte Dich! Ich liebe dich! Willkommen zu Hause!“ Welch eine Freude, welch ein Jubel! Tränen des Dankes.

Viele von Ihnen werden diese Geschichte kennen. Noch mehr werden den Song kennen: „Yellow Ribbon“. Er erzählt diese Geschichte. Ja, das ist eine Geschichte, ein Lied, das weckt die tiefste Sehnsucht in jedem Menschen auf. Eine solche Liebe, eine solche Vergebung, eine solche Aufnahme finden. Hören Sie sich das Lied an. Lesen Sie den Text (nur auf Englisch – leider. Es gibt zwar eine deutsche Version des Liedes. Schön gesungen. Aber sie erzählt nicht die gleiche Geschichte). Ich gebe ja zu, es ist auch ein bisschen kitschig, also etwas übertrieben und eben genau auf meine Tränendrüsen gezielt. Und es klappt. Da steigen wirklich die Tränen hoch. Aber egal. Das darf ruhig sein. Ja, es tut gut.

Und dann mit diesem Lied im Ohr und mit diesem tränennahen Gefühl im Bauch lesen Sie einmal die Geschichte vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater im 15. Kapitel des Lukasevangeliums. Ist das nicht die älteste Version dieser Geschichte? Und kein bisschen kitschig. Und dann versuchen Sie zu glauben und anzunehmen, dass nicht nur die liebende Frau aus „Yellow Ribbon“, sondern auch Gott selbst die alte Eiche über und über mit gelben Bändern schmückt, um Sie zu begrüßen, um Ihnen zu sagen, dass alles vergeben ist, dass Er uns so überraschend, so überströmend, so voller Hingabe liebt. Das ist die Frohe Botschaft.

Sie gilt Ihnen! Sie gilt heute! Vertrauen Sie darauf!

21. Sept. 2011


Mit einem Ohrwurm für den Tag grüßt Sie

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